Die Seenotretter

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Donnerstag, 10. Oktober 2024

182. Havelbaude bis Burgwall

Der Tag beginnt mit Frühsport für Jack. Sein Freund der Ridgeback ist spielbereit.



 
Zum Frühstück haben wir Brötchen bestellt. Die werden ofenwarm direkt ans Schiff geliefert. Rund ums Schiff sind wir eingerahmt von einem Wasserlinsenteppich, auch genannt Entengrütze.




9 Uhr, ablegen, eine Spur durch den Linsenteppich ziehen, der sich gleich hinter uns wieder schließt.

Wasserlinsen in Bewegung.


Es hat schon gleich Gegenverkehr - WAS ist DAS denn für ein Gefährt??



Im Leben wärn wir nicht drauf gekommen, dass diese Gefährt was Offizielles ist. Ich hätt gedacht, hat wieder mal einer irgendwas auf ne Badeplatttform geschraubt und schrubbt damit durchs Gelände. Aber Nein - WSA Eberswalde.


Am Ufer - "Gehsteige" hochgeklappt quasi. Es is NIX los.


Schleuse Lehnitz - immer gut für nen gemütlichen zweiten Morgenkaffee, kündigt ca. 40 Minuten Wartezeit an. Im Oberwasser fährt später ein Frachter und ein Sporti ein und dann wundere ich mich, dass aus der Schleuse kein Wasser blubbert. Viel später hören wir über Funk ... der Schleusevorgang beginnt. Hä? Ham wir in Lehnitz noch nie gehört. Nach 1,5 Stunden Wartezeit dürfen wir zu Berg fahren, mit einem weiteren Sporti - der CAPEROT II. Mit ihr fahren wir bis einschließlich Schleuse Zehdenick - angenehme Mitfahrer sind das, Schweizer Crew. Mit Lehnitz haben wir die letzte Großschleuse  der Saison hinter uns gebracht - der Schleusenwärter ruft die Silencio über Funk, um sich für die Wartezeit zu entschuldigen. Technisches Problem. Netter Zug, hatten wir auch noch nie! Ab jetzt gehts nur noch gemütlich und einsam dahin - nur die CAPEROT II fährt hinter uns in angenehmem Abstand.


Herbstliche Stimmung am Ufer.






Die CAPEROT II im Schleusenwartebereich hinter uns - 


- das Schleusen funzt perfekt. Wir bedienen die Schleuse im Wartebereich und die Crew der CAPEROT II bedient in der Schleuse - selbstverständlich nachdem sie sich versichert haben, dass wir auch schleusenbereit sind. Prima Teamwork! Dann gehts weiter einsam durch den Herbst.









Am Alten Hafen Mildenberg winken wir nochmal der CAPEROT II zu ... sie haben ihr Tagesziel erreicht. WIR fahren noch ein Stückerl weiter bis Burgwall und kommen dort um 17 Uhr an. Anlegen - Schiff schließen, Hund raus, ab in Wald. Wir brauchen ein Abendessen und Jack ein ausgiebiges Sausi nach der langen Tour. Er darf am Tonstich rennen ... 2 Hundebegegnungen mit Spielgelegenheit, da is der Jack glücklich!


Cheffe und ich guggen nach Pilzen. Cheffe sammelt fleißig Steinpilze, 


ich find nix ... nur Fotoobjekte.


Einen einzigen Steinpilz finde ich. Den Rest sammelt Cheffe und sie sind herrlich. Man muss überhaupt nix wegschneiden, sie sind fest und durch und durch perfekt! Sieht auf dem Foto nicht so aus, aber die Steinpilze sind echt riesig und es reicht dicke für 2 Mahlzeiten.


HEUTE gibts Pasta mit Steinpilzen - sooo lecker!!!!



Fazit des Tages:

- Nach 5 gehn wir zu Dritt in Wald,

- Pilze finden, s'wird dunkel bald.

- Cheffe findet Pilz um Pilz,

s'gibt heute Pasta ...

- dazu Weisswein für die Milz!



 

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