Die Seenotretter

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Donnerstag, 11. April 2024

18. Havelbaude bis Potsdam, Anlegestelle Jungfernsee

5 Grad hatte es heut Nacht! In der Früh isses saukalt. Nicht nur draußen, auch in der Silencio. Wir ham vergessen die Heizung für die Nacht einzustellen. So wars also nix mit Heizen. Bisschen bibbern ist angesagt und wir können uns Zeit lassen - s'hat etwas Nebel. Dazu Nachtigallengesang - hört ihr leider nicht.


Verzieht sich aber zackig, und wir starten doch planmäßig.


Die dicke JANINE hier lassen wir aber lieber noch vorbei.



Florian hat nachher auch noch Gelegenheit mit Schiffsbegegnung zu fahren.

Für die Fahrt macht es sich Jack auf seinem Lieblingskopfkissen bequem.


Ich richte den beiden Skippern das Frühstück to sail. Heute mit lecker frischen Erdbeeren von Birgit.



Noch ist es ziemlich kalt, aber immerhin hats blauen Himmel. Da macht die Industrie am Ufer auch was her. Ich mag das!






Natur hats auch.




Am Abzweig zum Havelkanal, den wir NICHT fahren, Tonnenwirrwar. Alle Tonnen bekomm ich nicht aufs Bild am Handy und der Foto hängt am Ladekabel. Wenn man hier zum ersten Mal ankommt, muss man schon überlegen, wie fahr ich wo und an welcher Tonne vorbei. Wir kennens schon, wiss mer Bescheid. 


Aus dem Hafelkanal kommt ein Sporti raus ... grübel, grübel und studier ...


... es dauert ne ganze Weile, bis der Sporti abbiegt und uns hinterher fährt.

Nämlich Richtung Spandau und durch Spandau hindurch.



Brandy versinkt im Tiefschlaf - muss wohl die Berliner Luft sein!?



Da schau her - die Post per Schiff. Kurzanleger 15 Minuten ...eijeijei, da darf der Postler aber flitzen!


Feuerwehr hats auch.


In Spandau hats die einzige Schleuse des Tages. Unser Türöffner, ein Schubverband, liegt schon im Wartebereich. Mit ihm dürfen wir nach 5 Minuten einfahren und runterschleusen. Am Funk hören wir schon, dass ein Frachter im unteren Wartebereich liegt, bereit zum Einfahren. Wir kommen raus aus der Schleuse, da legt der Frachter schon ab mit ordentlich Wumms von der Schraube, der Schuber vor uns, braucht ne Weile bis er um die Ecke Richtung Spree abbiegt - und dann legt noch ein Fahrgastschiff ab. Ja holla, da rührt sich was. Da fährt grad lieber Cheffe selber!
Nach der Schleuse, unter der ersten Brücke, wird uns fröhlich und mit großem Hallo gewinkt. Ebenso fröhlich winken wir zurück. Man wundert sich über soviel Freude, denn unter dieser Brücke, das Zeltlager einiger Obdachloser. Sieht wirklich ziemlich trostlos aus.

Nächster Halt ... Marina Lanke an der Scharfen Lanke - dazu passend, scharfer Wind. Und weil wir ja mit dem Tankstutzen zur Tanke hin anlegen müssen, müssen wir auch noch mit Rückenwind anlegen. Hui, da geht was. Klappt alles gut!


Tankstelle. Hier gibts den besonders guten Stoff!


Als Dreingabe zur Tankfüllung bekommen wir alle noch ein Eis. Ein oberleckeres Eis. Florida Eis, made in Spandau. Jeder von uns nimmt ne andre Sorte,  ALLE sind mega lecker.




Während alle leckeres Eis schleckern, fährt der Automat weiter auf der Berliner Havel ... vorbei am Grunewaldturm ... sieht man gleich, dass es Wind hat.



Kitesurfer sind auch schon unterwegs.


Die Silencio passiert einige Sehenswürdigkeiten ...
Die Pfaueninsel





Sacrower Heilandskirche



Glienicker Brücke - ohne Agenten.


Glienicker Brücke mit Schloss Babelsberg 


Unser Liegeplatz ist heute bei Potsdam/Jungfernsee. Freier 24 Stundenanleger am Schloss Cecilienhof. Super Tip Kalle, wird immer wieder gern genommen!



Geschichtsträchtiges Plätzchen!


Arbeitsteilung sieht bei uns folgendermaßen aus:
Die Herren Kapitäne lüften die Hunde ...


... ich verschwinde in der Kombüse, um wenig später mit dem gestern frisch von Birgit angelieferten Spargel wieder aufzutauchen. Dazu Kartöffelchen, Schinken vom Metzger, dem die Birgit vertraut. Sauce Hollandaise homemade und natürlich einen leckeren Weisswein dazu. Essen können wir draußen bei zwar bedecktem Himmel, aber angenehmer Temperatur.


Zitat Cheffe: Best Smutje ever! ... nehm ich gern!


Nachspeise, sponsored by Florian. Schoko-Laden-Werkstatt in Bernau am Chiemsee. Selten so gute Pralinen gegessen.


Später schauen Cheffe und Florian am Schloss Cecilienhof vorbei ...




... und ICH ... geniesse die RUHE!!!! Nur eine Mandarinente schaut bei mir am Schiff vorbei.


Wenn ich die so anschau auf dem Foto, bin ich echt am Überlegen, ob die aus Plastik ist.



Fazit des Tages:

- Scharfer Wind an scharfer Lanke,
- Diesel satt an Lankes Tanke,
- auf dass die Börse sich verschlanke,
- bleibt unser Geld an Lankes Tanke!


Schleusen:       1
Bisher:           14 = 15

2 Kommentare:

  1. Hat Florian so viele Pralinen mitgebracht oder seid ihr so diszipliniert? Im letzteren Fall - Reschpekt!!! Im ersteren…. Auch 😜😂😂

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  2. Der Reschbeckt gebührt dem Mitbringsler. Extra für die Pralinen isses im überfüllten Zug an den Chiemsee gefahren UND hat alles heil hier angeliefert. Verspeist ham wir gemeinsam.😋😋

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