Die Seenotretter

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Mittwoch, 10. April 2024

17. Burgwall bis Marina Havelbaude

Die kurzen Hosen werden heute eingetauscht gegen lange in Kombination mit dem dicken Troyer. Es ist hübsch frisch geworden und es weht ein kalter Wind.

Bis zum Prerauer Stich ist es nicht weit. Wir wagen einen Blick zur Marina, in der wir schon einen ganzen Sommer verbracht haben. Mittlerweile alles mit Garagen vermint.


Gleich ums Eck gehts zur Schleuse Zehdenick, da liegt schon ne Garage im Wartebereich, aber nicht am Bedienhebel. Man ist allerdings startklar und freut sich, dass wir die Schleuse bedienen. Ab jetzt ham wir die Garage im Schlepptau ...


... und schleusen im Doppelpack - innen und außen.


Brückendurchfahrt Zehdenick



Vorbei gehts an den alten Klostermauern.


Dann sind wir schon wieder raus aus Zehdenick und können gemütlich nach Bischofswerder bummeln. Ich lese und trinke noch nen Kaffee, als noch ein Wurstbrot dazu kommt, stehe ich unter strengster Beobachtung.


Zwischendurch chatte ich mit Birgit, sofern Netz vorhanden. Birgit kommt uns nämlich heute Abend besuchen. Und wenn unser Birgitle nicht wär, würde die Spargelsaison heuer wahrscheinlich glatt an uns vorbeiziehn. Birgit wird allerfrischesten Spargel mitbringen.


Überhaupt fragt Birgit immer, ob wir was brauchen und ob sie was besorgen soll ... zu unserer großen Freude!

Birgit als Jägerin hätt bestimmt auch ihre Freude beim Anblick eines Fasanenpaares, das fliegt direkt neben uns auf. Bin ich aber zu spät dran mit dem Foto. Nur die Gänsejungen, die hab ich erwischt.


Ein komisches Geräusch macht sich im Schiff breit. Komische Geräusche sind ja gleich Alarmstufe ROT. Entpuppt sich aber als harmlos, der Brändlinger isses ... der schnarcht so laut.

Schleuse Liebenwalde , ab hier ist nix mehr führerscheinfrei (dafür gibt es für die Charterfahrer den sogenannten Charterschein). Wegen der Berufsschifffahrt. Is allerdings nix unterwegs, was vermutlich zu Wartezeit an unserer letzten Schleuse - Lehnitz - führen wird. So isses auch, aber - hallo? - der Schleusenwärter kündigt 45 Minuten an. ... DAS is für Lehnitz mal gar nix! Wir machen also fest ...


Zeit zum Powernappen.


Wie angekündigt gehts auch weiter, rein, runter und wieder raus.


Noch windiger und dunkel wirds hier ...




... doch wir erreichen ja bald unser Tagesziel.



Anlegemanöver hat gut funktioniert, ich an der Leine habs bisschen verkackt, die Leine will einfach nicht dahin, wo ich sie haben will, und dann - das ist mir noch NIE passiert, saust das Leinenende auch noch ins Wasser. 

Letztendlich klappts, Festmachen, 35 Öcken beim Hafenmeister abdrücken, Florian lüftet die Hunde und ich? Ich bereite vor, dass uns die Brotzeit morgen unterwegs nicht ausgeht. Kurzer Blick unter die Bettdecke - Brotteig geht schon, weil ers da angenehm warm hat!


Wenn das Brot im Omnia ist, geh ich in die schönen, neuen Duschen in der Havelbaude. Muss man ausnützen, kosten aber extra. 

Mit Birgit verbringen wir einen wunderschönen Abend ... bei herrlicher Abendstimmung tapern wir zum Italiener. Sogar EIN Frachter kommt noch vorbei.






Fazit des Tages:

- Bis Havelbaude, ach du Schreck,
- Begleitgarage im Silenciogepäck!


Schleusen:     4
Bisher:          10 = 14



2 Kommentare:

  1. Leine ins Wasser fallenlassen…, ist das so wie aus Versehen mit dem Womo die so genannten Kastenwagenfahrer🚌 grüßen !🙈😅😅. Also gegen die Ehre ?🤭🤭

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  2. Leinenende ins Wasser, absolutes No Go!

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