Vor dem Frühstück Arbeitsteilung. Ich steure den nächsten Supermarkt an und Cheffe eine Bäckerei. Nicht die Nächste, aber eine scheints besonders Gute.
"Is der Kaffee schon fertig?"
Während wir frühstücken, rückt die Herrentruppe wieder ab - unter internationaler Beflaggung.
Ich zieh bestens gestärkt los in die Stadt. Aber, jetzt der Reihe nach - fehlt ja noch die Grachtenfahrt von gestern. Damit fang ich jetzt an ...
Gestern bei Sonnenschein, gings durch die Groninger Gracht. Startpunkt am Bahnhof. Kauf ich mir ne Fahrkarte, und sitze dann auf einem Dampfer mit hohem Dach am Groninger Museum.
Kaum denk ich mirs, dockt auch schon die Flunder an den Dampfer an - aaah, das hier ist nur der Wartebereich. Alle aussteigen und wieder einsteigen, und los gehts.
Obwohl ich draußen sitze, kann man gar nicht soo leicht aus der Flunder rausfotografieren. Ich versuchs einfach mal. Los gehts wie gesagt am Museum. Museumsdach.
Vor dem Museum, der "Pissende Ijsbeer". Verärgert über die Zerstörung seines Lebensraumes pisst er laut in den Kanal. So wills der Künstler Florentijn Hofman. Leider pisst der Bär nachts zu laut - Anwohner haben sich beschwert, nu darf der Bär nur noch tagsüber pissen.
Blaue Fotos auf Milchglas, hab nicht alle Bilder erwischt. Was kann das sein? Es ist ... eine öffentliche Toilette.
Die nackte Beerta
Ausblicke und Lifestyle auf holländisch.
Brückenöffnungen für die Flunder.
Halbierte Tasmantorenraupe.
Zum Anlegen gehts wieder zum Bahnhof, da seh ich das Museum nochmal ordentlich.
Zu Fuss gehts wieder zurück zur Silencio - da gibts natürlich auch noch allerhand Motive.
Die Madame liegt behäbig im Halbschatten -
Das war jetzt der Nachtrag zu gestern, die Grachtenfahrt. Komm ich also zur Stadtrunde mit Besteigung des Martiniturms. Solltet ihr von Groningen schon genug haben, nicht weiterguggen - einfach auf morgen warten, da fahren wir ne andere Location an. Aber wer kriegt von Groningen schon genug! Bis zum Martiniturm lauf ich ungefähr 15 Minuten. Fotolicht ist heute nicht berauschend, gibt aber Pflanzen, denen das Wetter taugt.
Provinzhaus Groningen
6 Euronen für knapp 300 Stufen steilste Wendeltreppe, kannste nich meckern.
Bis zur Aussichtsplattform draußen sinds nicht mehr so viele Stufen ... und gut dass es dann wieder Sauerstoff gibt. Man kann ringsrum gehen, lange guggen, und sich erholen. Bei dem Wind fällts auch nicht so auf, wenn man vor sich hin keucht!
Der Martiniturm ist mit seinen 97 Metern das höchst Gebäude in Groningen. Ursprünglich hatte der "Alte Graue", "d'olle Grieze" allerdings 127 Meter. Allerdings ist ein Teil des Turms einem Feuer zum Opfer gefallen - einem Freudenfeuer - anlässlich des Abzugs wallonischer Truppen 15hundert-schießmichtot. Dumm gelaufen!
Heimweg führt über den Vismarkt. S'gibt auch Fisch ...
... und Kartoffeln ...
... und allerlei sonst noch.
Mittagessen gibts heute auswärts, 2x umfallen, dann sind wir schon im Pannekoekenschip.
Man beachte die Ösivariante - Apfelstrudel IN Pfannkuchen ... DAS is mal ne Hausnummer!
Fazit des Tages:
- Was war heut noch?? Ach das Gebäck ...
- ... So eins was ma hängt hint' ans Heck.
- Der Beutel der aus Wind gemacht,
- wird heut verspeist auf unsrer Yacht.














































































































☀️ ⚓️ YOLO ⚓️ ☀️
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